test

NEWS


17. September 2018 16:49

Westerwald Holztage

Vom  28. bis 30. September finden in Herschbach/Oww die Westerwald Holztage statt. Für unsere...

[mehr]


22. August 2018 09:43

BBS - AZUBIFORUM 2018 MACH DAS BESTE AUS DIR!

Zum Beginn des neuen Schuljahres hatte die Schulleitung der BBS Westerburg einmal einen etwas...

[mehr]

18. April 2018

Hanna Jansen erinnert an ein dunkles Kapitel der Menschheitsgeschichte

Kinder- und Jugendbuchautorin Hanna Jansen besuchte am 11. April die BBS Westerburg und las aus ihrem Roman „Über tausend Hügel wandere ich mit dir“ vor.
Westerburg. Was die „Hutu und Tutsi“ sind, erscheint anfangs wahrscheinlich unklar, denn viele Menschen wissen nicht einmal, was sich im Sommer 1994 im afrikanischen Ruanda zugetragen hatte. In einem blutigen Massaker, das rund 800.000 Menschen das Leben kostete, metzelten sich die beiden Stämme „Hutu“ und „Tutsi“ skrupellos nieder.
Jeanne ist acht Jahre alt und wächst mit ihrem großen Bruder Jando und ihrer kleinen Schwester Teya in Ruanda auf. Ihre Familie gehört dem Stamm der Tutsi – einem Volksstamm, der in Ruanda eine Minderheit darstellt – an. Das Leben der Familie verändert sich im Jahr 1994 vollkommen – der Krieg zeigt bereits erste Anfänge. Verwandte fliehen und suchen Unterschlupf bei ihrer Familie. Irgendwann erreicht der Krieg zwischen Hutu und Tutsi auch die Stadt in der Jeanne lebt – das friedliche Zusammenleben der beiden Stämme ist nun zerstört. Gemeinsam mit ihren Eltern und Geschwistern flieht Jeanne, um den Massakern zu entkom-men. Die Situation scheint hoffnungslos, denn Jeanne ist nicht nur obdachlos, sondern verliert während der Flucht auch ihre Mutter, ihren Vater und Teya und ihr Bruder wird ermordet. Jeanne ist nun auf sich selbst gestellt und kämpft um ihr Überleben, bis sie schließlich zu ihrer Großmutter kommt und von Hanna Jansen adoptiert wird.
Hanna Jansen nahm die Schülerinnen und Schüler der BBS Westerburg mit „Über tausend Hügel wandere ich mit dir“ auf eine Reise zu den Ereignissen, dich sich in Ruanda zugetragen hatten, mit und schilderte die grausamen Erfahrungen ihrer Adoptivtochter. Sie erinnerte an eines der dunkelsten Kapitel der Menschheitsgeschichte.
Nach einleitenden Worten und einer kurzen Erläuterung des historischen Hintergrundes durch die Mitglieder des Schule-ohne-Rassismus-Teams Janik Böge, Sarina Khawaja und Aslihan Yalcin, las Frau Jansen einige bedeutende Textstellen vor. Moderiert wurde die Veranstaltung ebenfalls von Mitgliedern der Gruppe – Sophia Schmitz und Angelina Isak.
Nach einer Fragerunde und dem Hineinversetzen in die beiden Stämme Hutu und Tutsi mittels eines Gedankenspiels, neigte sich die Veranstaltung dem Ende zu.
Frau Jansen gab den Schülern mit ihrem Roman beeindruckende Impressionen über den Ge-nozid und das Leben ihrer Adoptivtochter, und berichtete anschließend von ihrer Zeit in Ruan-da. Mittels einer mit Musik unterlegten Diashow präsentierte sie den Schülern Eindrücke von ihrem Besuch bei Jeannes Verwandten.
Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich gerührt von den Ereignissen und bedanken sich herzlich bei Frau Jansen und der Sparkasse Westerwald-Sieg sowie dem Friedrich Bödecker Kreis Rheinland-Pfalz e.V. für die finanzielle Unterstützung.








<- Weitere Meldungen