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NEWS


28. Januar 2019 08:34

Todesfalle Mittelmeer: Seenotretterin Sandra Hammamy berichtet an der BBS Westerburg von ihren Erfahrungen

Statistischen Daten zufolge sind derzeit 65,3 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Nur ein...

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12. Dezember 2018 10:25

EWM Unterstützt Berufliche Bildung im Westerwald

Wir freuen uns über die großzügige Spende unseres Bildungspartners EWM AG in Form einer Picomig 180...

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Sozialpädagogik

Das Berufsbild eines Erzieher/ einer Erzieherin
ErzieherInnen betreuen, erziehen und bilden Kinder, Jugendliche und Menschen mit Beeinträchtigung.
ErzieherInnen können in allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern eine Gruppe leiten.

 

Mögliche Arbeitsfelder sind Kinderkrippen, Kindertagesstätten, Kinderhorte, die stationäre Jugendhilfe, Jugendarbeit und die Arbeit mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Wohngruppen, Werkstätten etc.

 

Verlauf der Ausbildung
Die Ausbildung gliedert sich in zwei Abschnitte.
Im ersten Teil der Ausbildung sind Sie an der Fachschule und werden in Vollzeitform dort zwei Jahre unterrichtet. In dieser Zeit sind Sie 12 Wochen im Praktikum, davon 8 Wochen während der Schulzeit und 4 Wochen innerhalb der Schulferien.
In den jeweils vierwöchigen Praktikumszeiten lernen Sie ein Arbeitsfeld der Pädagogik der frühen Kindheit,  der Heilpädagogik und der stationären Jugendhilfe kennen.  Sie erweitern Ihre Kompetenzen mit der Durchführung von Praxisaufgaben, indem Sie Bildungsangebote planen, durchführen und reflektieren.
Der zweite Teil der Ausbildung ist nach dem erfolgreichen Absolvieren aller Module das Berufspraktikum.
Dies ist das Lernmodul 13 und es umfasst in der Regel ein Jahr. Sie durchlaufen in dieser Phase eine zwölf monatige fachpraktische Ausbildung in einer Einrichtung im Kindertagesstättenbereich, der Jugendhilfe oder in einer heilpädagogischen Institution unter der Anleitung von qualifiziertem Fachpersonal. Jetzt sind Sie 80 Unterrichtsstunden an der Schule.
Im Berufspraktikum führen sie ein Projekt durch, die Dokumentation dieses Projektes – der Projektbericht. Der Projektbericht ist ein Teil der Abschlussprüfung, wie auch das daran anschließende Kolloquium.
Sie schließen diese letzte Prüfung mit der Bezeichnung „Staatlich geprüfter Erzieher“ ab.

 

Zudem ist es Ihnen möglich eine fachrichtungsbezogene auf Rheinland-Pfalz beschränkte Fachhochschulreife zu erlangen.
Der Unterricht setzt eine Aufgeschlossenheit für neue Themen, die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Teamfähigkeit voraus. Sie werden in dieser  Zeit vorwiegend selbst organisiert und in Gruppen arbeiten. Der Unterricht ist in Lernmodulen organisiert.

 

Wenn Sie sich ein eigenes Bild von der Ausbildung wie  vom Lernen vor Ort in der Schule machen möchten und weitere Fragen zur Ausbildung haben, freuen wir uns über Ihren Besuch bei uns auf der Lernebene!

 

Anschrift:  BBS Westerburg
                Fachschule für Sozialwesen
                Frau Giesela Weide
                Hofwiesenstr. 1
                56 457 Westerburg
Fon:         +49 (0)2663/ 99 04 0
Fax:         +49  (0)2663/99 04  40
Web:        www.bbs-westerburg.de

 

Zugangsvoraussetzungen

Zukünftige Erzieher übernehmen eine verantwortungsvolle Tätigkeit, daher werden in einem Eingangsprofil personale Kompetenzen einer zukünftigen ErzieherIn beschrieben.
Sie können dieses Eingangsprofil hier einsehen und eigene Potientiale entdecken
Um an einer Fachschule für Sozialwesen aufgenommen zu werden ist ein Sekundarabschluss I die Grundlage und
a) eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Sozialassistentin oder zum Sozialassistenten
b) eine abgeschlossene mindestens zweijährige  bundes- oder landesrechtlich geregelte Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem Beamtenverhältnis
c) oder eine abgeschlossene mindestens dreijährige Berufsausbildung oder als gleichwertig anerkannte Ausbildung, oder
d) eine mindestens dreijährige hauptberufliche einschlägige Tätigkeit, oder
e) das mindestens dreijährige Führen eines Familienhaushaltes mit mindestens einem minderjährigen Kind.
Sollten Sie über die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife verfügen, benötigen Sie dazu ein mindestens viermonatiges Praktikum in einer einschlägigen praktischen Tätigkeit. (z.B. ein FSJ)

Eingangsprofil

Diese Grundhaltungen und Kompetenzen sind im Einzelnen:

  • Die Auseinandersetzung mit der eigenen Person
    als Chance zur persönlichen Weiterentwicklung
    sehen
  • Neuem aufgeschlossen entgegentreten
    Verlässlichkeit zeigen und Verantwortung für
    sich und andere übernehmen
  • Über psychische Stabilität verfügen
  • Probleme und Konflikte als Herausforderung
    annehmen
  • Anderssein und Andersdenken tolerieren
    und achten
  • Auf andere Menschen zugehen und respektvoll
    und wertschätzend mit anderen Menschen
    umgehen
  • In heterogenen Teams aktiv mitarbeiten, dabei
    den eigenen Standpunkt vertreten und Gruppeninteressen
    berücksichtigen
  • Personen- und situationsbezogen sowie vorausschauend
    handeln
  • Eigenes Lernen managen und Lernprozesse
    aktiv mitgestalten
  • Demokratische Grundordnung akzeptieren und
    demokratische Spielregeln praktizieren
  • Auf der Basis einer guten Allgemeinbildung gesellschaftliche,
    kulturelle und politische Themen
    diskutieren
  • Sich in der deutschen Sprache schriftlich und
    mündlich verständlich und korrekt ausdrücken
    (europäischer Referenzrahmen C1)3 und Interesse
    an der Erweiterung des Sprech- und Sprachvermögens
    zeigen.


Die vorgenannten Kriterien dienen auch der
Selbsteinschätzung der Schülerin und des Schülers
und als Grundlage für Entwicklungs- und Beratungsgespräche,
insbesondere in der Einführungsphase

Modulübersicht

Zusatzqualifikation mit internationaler Ausrichtung

Ab dem Schuljahr 2016/2017 beginnend können Sie an der BBS Westerburg die Anerkennung zum staatlich anerkannten Erzieher/ zur staatlich anerkannten Erzieherin mit dem Zusatz „interkultureller Qualifikation“ erreichen.

Während der Ausbildung erwerben Sie die zur Berufsausübung eines Erziehers/  einer Erzieherin erforderlichen Kompetenzen. Zusätzlich entwickeln Sie die notwendige Empathie, um sich in die Situation von Menschen einzufühlen, die in fremden Kulturen aufgewachsen sind und deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Somit ermöglicht Ihnen diese Zusatzqualifikation, sowohl im In- und Ausland in sozialpädagogischen Einrichtungen erfolgreich zu wirken, in denen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu betreuen sind.

Schon seit einigen Jahren besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen der BBS Westerburg und einem europäischen Städtenetzwerk (24 Mitgliedsstädte) mit dem Ziel, Schülerinnen und Schülern der BBS Westerburg ein mehrwöchiges Praktikum in dem europäischen Ausland anzubieten. Diese langjährigen internationalen Kontakte möchten wir nutzen, um die Qualität der Ausbildung zum Erzieher/zur Erzieherin weiter zu entwickeln.

Bereits während des zweijährigen schulischen Ausbildungsabschnitts erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre interkulturellen Kompetenzen und Fremdsprachenkompetenzen, bezogen auf Ihre beruflichen Tätigkeiten, auszubauen. Aber auch die sogenannten „soft skills“, wie Selbstbewusstsein, Selbstdisziplin, Engagement, Neugierde, Konfliktfähigkeit, Durchsetzungsvermögen u.v.m können durch diese Zusatzqualifikation in Verbindung mit Auslandspraktika erweitert werden. Das Auslandspraktikum wird im Rahmen des Unterrichts inhaltlich vor- und nachbereitet. Sowohl die Erweiterung der fremdsprachlichen als auch der interkulturellen Kompetenzen erfolgt eingebunden in die verschiedenen Lernmodule des Lehrplans der Fachschule Sozialwesen. 

Die Teilnehmer/Teilnehmerinnen an dieser Zusatzqualifikation können selbstständig Kontakt zu Einrichtungen im europäischen Ausland aufnehmen oder auf das bereits bestehende Angebot der BBS Westerburg zurückgreifen. Zur Finanzierung der Auslandspraktika stellt die Europäische Union über das Programm Erasmus+ Fördermittel zur Verfügung, mit denen der größte Teil der Kosten für die Anreise und Unterkunft finanziert werden kann.

Die Zusatzqualifikation Erzieher/Erzieherin mit interkultureller Qualifikation schließt mit einem von der BBS Westerburg ausgestellten Zertifikat und dem Europass Mobilität ab. Diese beiden Dokumente können Sie bei allen Stellenbewerbungen beifügen.

Berufliche Möglichkeiten und Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach der Ausbildung können Sie als Leiterin einer Gruppe in einer sozialpädagogischen Einrichtung arbeiten. Es gibt vielfältige Arbeitfelder: die Kinderkrippe, die Kindertagesstätte, eine Einrichtung der stationären Jugendhilfe oder aber in einer heilpädagogischen Einrichtung.
Sie können sich durch Weiterbildung in verschiedenen Bereichen als pädagogische Fachkraft weiter qualifizieren.
Sie können ein Studium der Pädagogik der frühen Kindheit anschließen und einen Abschluss als Bachelor erlangen.  Es gibt weitere Studienmöglichkeiten, die oft auch berufsbegleitend angeboten werden. Die berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten setzen oftmals eine mehrjährige Berufserfahrung voraus.

Bewerbung

Anmeldungen für den Besuch der Fachschule für Sozialwesen werden vom Schulsekretariat jeweils bis zum 1.März entgegengenommen.

 

Die Aufnahme ist begrenzt durch die Anzahl der Ausbildungsplätze. Haben sich mehr BewerberInnen gemeldet als angenommen werden können, wird ein Vergabeverfahren durchgeführt.

Kooperationspartner

Hier finden Sie Informationen zu unseren Kooperationspartnern.