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12. Dezember 2018 10:25

EWM Unterstützt Berufliche Bildung im Westerwald

Wir freuen uns über die großzügige Spende unseres Bildungspartners EWM AG in Form einer Picomig 180...

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29. Oktober 2018 12:43

Informationsabend über die Vollzeitbildungsgänge der BBS Westerburg

Die BBS Westerburg lädt Interessierte für Dienstag, 11.12.2018 zu einem Informationsabend...

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Organisation des Bildungsgangs

Die Unterrichtsfächer

Wie in jeder gymnasialen Oberstufe müssen sich die Schülerinnen und Schüler auch im Beruflichen Gymnasium für bestimmte Leistungskurse und Grundkurse entscheiden. Insgesamt stehen dabei mehrere Fächerkombinationen zur Auswahl, die in den beiden Fachrichtungen Wirtschaft und Technik je nach Interesse unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

 

Die Wahl der Kombinationen wird, im Unterschied zu allgemeinbildenden Gymnasien, erst am Ende der Jahrgangsstufe 11 durch die Schülerinnen und Schüler selbst vorgenommen; der jährlich neue organisatorische Rahmen der Schule kann die Anzahl der zur Wahl stehenden Kombinationen begrenzen.

In der Einführungsphase, der Jahrgangsstufe 11, existieren für alle Schülerinnen und Schüler verbindliche Fächervorgaben. Das erste Leistungsfach - und damit auch schriftliches Abiturprüfungsfach - ist im Beruflichen Gymnasium in der Fachrichtung Wirtschaft das Fach Betriebswirtschaftslehre / Rechnungswesen, in der Fachrichtung Technik ist es das Fach Technik. Als zweites und drittes Leistungsfach können an der BBS Westerburg die Fächer Mathematik, Englisch, Deutsch und Informationsverarbeitung hinzu gewählt werden. Die nicht als Leistungskurs belegten Fächer werden als Grundkurs weitergeführt und um Kurse in den Fächern Sozialkunde, Religion oder Ethik und Sport, Französisch oder Spanisch ergänzt. In der Fachrichtung Wirtschaft wird zusätzlich das Fach Volkswirtschaftslehre unterrichtet. In der Jahrgangsstufe 12 muss zusätzlich ein Kurs in einem künstlerischen Fach belegt werden; hier kann aus den Fächern Bildende Kunst, Musik oder Darstellendes Spiel gewählt werden.

 

Die Dauer des Bildungsgangs

Der Unterricht im Beruflichen Gymnasium findet grundsätzlich in Vollzeitform statt und erstreckt sich über drei volle Schuljahre (gymnasiale Oberstufe). Der gesamte Bildungsgang gliedert sich dabei in zwei Phasen.

1. Die Einführungsphase (Jahrgangsstufe 11)

Im ersten Schuljahr lernen die Schülerinnen und Schüler die Fächer und den inhaltlichen Rahmen kennen, um so am Ende der 11 die passende Fächerkombination auswählen zu können. Darüber hinaus soll der unterschiedliche Kenntnisstand in den einzelnen Fächern und bekannten Arbeitsmethoden aus den abgebenden Schulen angeglichen und erweitert werden.

2. Die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13)

In den vier Halbjahren der Jahrgangsstufen 12 und 13 besuchen die Schülerinnen und Schüler den Unterricht in den von ihnen gewählten Kursen. Die Noten der vier Halbjahre gehen dabei unabhängig voneinander in die Abiturqualifikation ein. Der Unterricht umfasst mindestens 33 Stunden pro Woche und endet in der Regel nach der 8. Stunde um 15:00 Uhr. Am Ende des zweiten Halbjahres in der Jahrgangsstufe 13 wird die Abiturprüfung abgelegt.

 

Der Schulabschluss

Mit dem Bestehen der Abiturprüfung ist das Schulziel, die Allgemeine Hochschulreife erreicht. Diese berechtigt zu jedem Studium an einer Fachhochschule, an einer wissenschaftlichen Hochschule oder an einer Universität. Das Studium an einer Fachhochschule kann auch begonnen werden, falls mindestens die Jahrgangsstufe 12 erfolgreich durchlaufen wurde und eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. ein einjähriges Praktikum nachgewiesen werden kann (Fachhochschulreife).